Titel: Quicksilver
Deutsche Ausgabe: keine Infos
Autor: R.J. Anderson
Reihe: Ultraviolet #2
Seiten: 320
Verlag: Carolrhoda Books
Format: Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
ISBN: 0761387994
Preis: ca. 15,00 € (TB: 9 €)
Erscheinungsdatum: 1. März 2013
Genre: Young Adult
Sprachschwierigkeit: 2

Niki ist auf der Flucht, gemeinsam nimmt sie mit ihren Eltern eine neue Identität an. Doch die Vergangenheit holt sie ein...

Inhalt (keine Spoiler)
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Niki verbirgt ein Geheimnis. Nicht nur vor all ihren Mitmenschen, auch vor ihren Eltern. Sie hat sich voll und ganz daran gewöhnt, der Mensch zu sein, für den sie alle halten. In einer neuen Stadt, einem neuen Land, starten sie einen Neuanfang. Niki hofft, hier endlich zur Ruhe zu kommen. Doch dann taucht jemand Besonderes aus ihrem alten Leben auf...

Mein Eindruck (auch für Leser, die "Ultraviolet" noch nicht kennen)
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Stand in "Ultraviolet" noch Alisons Synästhesie im Vordergrund ist es hier Nikis mechanisches Talent. Sie kann alles reparieren, versteht jede Maschine und würde sich den ganzen Tag am liebsten mit nichts anderem beschäftigen. Allerdings darf sie nicht auffallen! Ein Mädchen, das Dinge reparieren kann, die man sonst nur auf der Universität lernt, fällt eindeutig auf. 

Niki versucht deshalb, den Spagat aus einem normalen Leben und ihrem Selbst zu wahren. Während der Woche arbeitet sie in einem Supermarkt, hilft ihren Eltern und besucht über Fernkurse die Schule. Jeder, der ihr zu nahe kommt, wird freundlich beäugt, aber zurückgewiesen. Niki will dabei vor allem ihren Eltern einen Gefallen tun, nichts soll den Neuanfang gefährden. 

Natürlich kommt es völlig anders. In einer verzwickten Situation ist sie auf einen Jungen aus der Nachbarschaft angewiesen, Milo. Er hilft ihr immer wieder aus der Klemme, schlittert aber mehr und mehr in ihr Geheimnis mit rein. Tja und was sonst, sie sind ja "nur" Freunde. Für Niki vielleicht, sie nimmt dankbar seine Hilfe entgegen, er macht sich Hoffnungen ohne Ende. Das zieht sich fast durch das gesamte Buch und hat mich wahnsinnig gestört. Die Entwicklung zwischen den beiden war so vorhersehbar...

Leser von "Ultraviolet" wird es übrigens freuen, es tauchen wieder Charaktere aus dem ersten Band auf. Doch die einen mehr, die anderen weniger. Mir hat vor allem Alison total gefehlt, ich hätte mir gewünscht, sie hätte mehr Platz in der Fortsetzung eingenommen. 

Fazit
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Wie ihr es vielleicht schon herauslesen könnt, mich konnte die Fortsetzung einfach nicht umhauen. Erst im letzten Drittel gab es einige Wendungen und ein wirklich abgefahrenes Ende. An sich war ich mit dem Ende zufrieden, der Weg dorthin, war einfach nicht so meins. Ich bin froh, dass es mit "Ultraviolet" weiterging und nun alle losen Fäden ein Ende haben. Ein Highlight ist es leider nicht geworden...


Ende gut, sonst nicht alles
3,0 Sterne

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