Titel: Goodspeed - Die Reise beginnt
Originaltitel: Across the Universe
Autor: Beth Revis
Reihe: Trilogie #1 
Seiten: 448
Verlag: Dressler
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN: 3791516760
Preis: 19,95€
Erscheinungsdatum: August 2011
Genre: Sci-Fi, Jugendbuch

Die Reise beginnt - Ein Schiff, ein neuer Planet, aber eine lange Reise dorthin...
 
 
 
 Vorwort
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Dieses Buch war ein Spontankauf:hübsches Cover, interessanter Klapptext und mal wieder ein Jugendbuch. Vor einigen Wochen habe ich eine Jugenbuchpause eingelegt, ich hatte es schlicht satt von den hübschen Covern geblendet, viel Geld für wenig Lesevergnügen auszugeben.

Inhalt
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Der Inhalt hört sich vielversprechend an: Amy lässt sich zusammen mit ihren Eltern einfrieren um die lange Reise (etwa 300 Jahre) auf dem Raumschiff "Godspeed" zur Zentauri-Erde anzutreten. Doch etwas geht schief, Amy wird 50 jahre zu früh aufgeweckt, wird glücklicherweise gefunden und überlebt. Sie muss sich dem beengtem Leben im Raumschiff stellen und muss um das Leben ihrer noch eingefrorenen Eltern fürchten. Irgendjemand hat es auf die "bedeutenden" Eingefrorenen abgesehen und das Morden setzt sich fort...

Mein Eindruck
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Die Kurzbeschreibung fällt recht spärlich aus, um sich mehr darunter vorstellen zu können, muss ich ein wenig weiter ausholen (ist alles in den ersten Kapiteln zu lesen):

Das Raumschiff fliegt von selbst, muss aber in Stand gehalten werden. Deshalb leben, neben den gefrorenen Passagieren, tausende Menschen auf der "Godspeed". Ursprünglich gingen sie als Freiwillige mit an Bord, nun leben und arbeiten sie Generation für Generation für das große Ziel, der Ankunft auf dem unverbrauchten Planeten. Nach einer Seuche hat sich die Anzahl dramatisch dezimiert und nur ein "Ältester" konnte durch neue Regeln das Überleben sichern. Die gewöhnlichen Menschen wissen nichts von den Eingefrorenen, nur Junior der rebellische und neugierige Nachfolger entdeckt die besondere "Fracht" und stellt immer mehr Fragen. Als Amy ungeplant aufgeweckt wird stellt sie eine Bedrohung für die Sicherheit und Gleichheit des Systems dar. Zusammen mit Junior versucht sie hinter die Geheimnisse des Schiffs zu kommen.

"Godspeed" kam bei mir um 12 Uhr an, ich fing unmittelbar an zu lesen und konnte vier Stunden später die letzte Seite umblättern. Das spricht für mich für eine spannende, flüssig erzählte und leicht zugängliche Geschichte. Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, es wird abwechselnd aus der Sicht von Junior und Amy erzählt, jedes Kapitel ist aus der Sicht des jeweiligen Charakters geschrieben. Je nach dem wie schnell das Erzähltempo gerade is,t sind es nur wenige Seiten oder längere Passagen. Eine große Liebesgeschichte gibt es nicht, die Geheimnisse und die Auflösung der Morde stehen eindeutig im Vordergrund. Mir ist das Recht so, wer sich aber eine Romanze erhofft, wird wohl enttäuscht sein.

Die Autorin lässt viele Anregungen einfließen: Wie muss sich ein Anführer verhalten? Welche Mittel sind Recht um das System am laufen zu halten? Wo sind die Grenzen? Es geht viel um das menschliche Zusammenleben und den moralischen Grenzen. Dadurch, dass der Rahmen der Handlung auf ein Schiff beschränkt ist, konnte mich die Autorin mit ihren Beschreibungen wunderbar bei Laune halten. Bei Jugendbüchern fehlt mir oft das ein oder andere Detail, einige Dinge werden einfach so hingestellt wie sie sind und abgehakt. Sicherlich es gibt noch die ein oder anderen unbeantworteten Fragen, es soll ja noch zwei weitere Teile geben. von daher habe ich hier nichts zu meckern. 

Fazit
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Mein Kritikpunkt ist allerdings das recht platte Ende, ohne zu viel verraten zu wollen, hier war mir das letzte Gespräch zu abgefertigt. Ansonsten kann ich nicht viel mehr aussetzen. Für mein Ende der Jugendbuchpause war das Buch ein toller Anfang :)

4,2 Sterne
 
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