Titel: The Pledge
Originaltitel: -
Autor: Kimberly Derting
Reihe: The Pledge #1
Seiten: 323
Verlag: Margaret K. McElderry Books
Format: Gebunden mit Schutzumschlag
ISBN:  1442422017
Preis: ca. 13,00€
Erscheinungsdatum: 15. November 2011


Inhalt
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Charlaina lebt in Ludania, einem Land in dem die Gesellschaft in strikte, einzelne Klassen unterteilt ist. Man erkennt die Zugehörigkeit einer Person an der Sprache, die sie spricht. Charlaina gehört zur Vendor-Klasse und sollte nur dazu in der Lage sein Englaise (die gemeinsame Sprache) und ihre Klassensprache zu verstehen/sprechen. Sie hat aber die Fähigkeit, jede Sprache zu verstehen, unabhängig davon ob, sie sie jemals gehört zuvor gehört hat. In einem Club lernt sie Max kennen, der nah an ihr Geheimnis herankommt und ihre Sicherheit gefährden könnte...

Mein Eindruck
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Man muss sich Ludania als ein von einer Königin/Tyrannin beherrschtes Land vorstellen. Zum Beispiel dürfen niedere Klassen dürfen höheren Klassen nicht in die Augen sehen, wenn sie sprechen. Jeder Fehltritt wird mit hohen Strafen bis zur Exekution verfolgt. Charlaina weiß, dass sie ihr Geheimnis um jeden Preis wahren muss, in einer Gesellschaft in der, man selbst seinen Nachbarn verraten würde um sich dadurch einen Vorteil zu sichern.
Die Idee hat mich fasziniert und mir wahnsinnig gut gefallen. Die ersten 30 Seiten war ich begeistert. Ich mochte den Schreibstil der Autorin, eine gut verständliche Sprache und sie kann sich wirklich gut ausdrücken. Die Einführung des Systems war gut und ich war neugierig wie sich die Geschichte entwickeln wird. Und tjaaa da fangen nun meine persönlichen Schwierigkeiten an: der weitere Verlauf war absolut nichts besonderes, vorhersehbar und ehrlich gesagt, nicht mal wirklich kreativ.

Die Charaktere waren auf den ersten Eindruck sympathisch, aber die wenigen weiteren Ausführungen und vor allem die meiner Meinung nach platte Hintergrundgeschichte von Max haben mich enttäuscht.
So ging es mir insgesamt mit den eh schon knappen 330 Seiten. Wenig Inhalt, viele Dialoge und Gedankengänge, aber nichts was sich von anderen Jugendbüchern abhebt. Für mich war es leider enttäuschend, was die Autorin aus ihrer tollen Idee gemacht hat, nämlich leider nicht viel. Die Gesellschaft hat nämlich nicht mehr als ein paar Hintergrundinformationen ausgemacht...

Fazit
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Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin an ihre gute Idee anknüpfen kann, dass sie eine facettenreiche, abwechslungsreiche Geschichte bietet. Irgendetwas Neues, von dem ich noch Nichts gelesen habe.

3,0 Sterne

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